Spielbericht
Rahlstedter SC unterliegt Hamburger SV mit 1:11 Toren
03. Juni 2009
... unsere Jungs beginnen stark. In einem durchweg temporeichen, fairen Spiel sind insbesondere in den ersten 15 Minuten Ball und Spieler in allen Mannschaftsteilen in Bewegung und der HSV gerät unter Druck. Das sieht gut aus und führt zur durchaus verdienten 1:0 Führung für den Rahlstedter SC. Mehr noch: die Möglichkeiten zu weiteren Treffern sind da!
Doch der Tabellenführer lässt sich davon wenig beirren, kommt schließlich zum Ausgleich und hält das Tempo mit seinen zwei kompakten 3er-Riegeln konstant hoch. Mitte der ersten Halbzeit wird spürbar, dass der unsererseits nötige Aufwand für diese tolle Anfangsphase, vor allem auf den laufintensiven Positionen, zunehmend höher wird und schwieriger zu halten ist. Doch die nötigen Verschnaufpausen und Tempowechsel bleiben aus.
In der Folge fehlt es an kompakter Defensivarbeit, Biss sowie mehr und mehr an Anspielstationen. Fehler und unnötig frühe Ballverluste schleichen sich ein. Und so erspielt sich der HSV zunehmend Überzahlsituationen. Das Spiel kippt und mit drei schnell aufeinander folgenden Gegentreffern aus zu einfach ermöglichten Überzahlsituationen für den Tabellenführer wird die tolle Anfangsphase in nur wenigen Minuten bereits vor dem Halbzeitpfiff verhältnismäßig leichtfertig abgeschenkt und im Grunde selbst zunichte gemacht.
In Halbzeit 2 geht das Spiel seinen Gang. Der HSV hält das Tempo hoch, spielt weiterhin clever und druckvoll. Zwar gelingt es unserem Team auch jetzt noch, sich vereinzelt aussichtsreich in Szene zu setzen und den Ball laufen zu lassen, doch wird es zunehmend weniger und Kompaktheit, spielerische Linie sowie unbedingter Wille bleiben letztlich aus.
Im Ergebnis machen wir es dem Gegner zu einfach, seine Fähigkeiten auszuspielen, verlieren Ordnung und Halt und so gewinnt der HSV überlegen und verdient. Glückwunsch & Respekt!
Fazit: Eine durchaus bittere, weil zu einfach ermöglicht unnötig hohe Niederlage. Ja. Und doch eine im Grunde gute Standortbestimmung gegen das derzeit beste 98er-Kleinfeld-Team Hamburgs (nicht zuletzt Hamburger Hallenmeister), das sowohl und wenigstens phasenweise unser Mannschaftspotenzial als auch jene Dinge aufgezeigt hat, die unserem Team noch fehlen, um wirklich und nachhaltig ganz oben mitspielen zu können.
Kurzum: der stärkste Brocken liegt hinter uns. Die verbleibenden Gegner sind ebenfalls stark, aber unsere Kragenweite und schlagbar. Also, Männer, Brust raus und mit Spaß und Vollgas in die letzten Kleinfeld-Punktspiele! Genießen. Spielen. Kämpfen. Siegen!
Und jetzt alle: Gib mir ein R! Gib mir ein S! Gib mir ein C! Wer sind wir? RSC!!!